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Schild Gefährlicher RadwegAm 23. Mai fand im Rathaus die Konferenz „Dresdner Radverkehr – aus der Nische ins Rampenlicht“ statt. Dabei ging es darum, wie den Dresdnern das Fahrrad als gesundes und umweltfreundliches Fortbewegungsmittel schmackhaft gemacht werden könnte.

Die Ortsgruppe des ADFC nutzte diese Chance, um am Beispiel Albertplatz zu zeigen, wo die Fehler der Stadtverwaltung liegen, wegen denen viele Radfahren immer noch als unsicher und mühsam empfinden.

Logo Mit dem Rad zur ArbeitSeit mehreren Jahren gibt es in verschiedenen Bundesländern die Aktion „Mit dem Rad zur Arbeit“. Durch die Kooperation von ADFC und AOK und mit Hilfe von Fördermitteln durch das BMVBW wurden kontinuierlich mehr Menschen motiviert, das Rad im Alltag auf dem Weg zur Arbeit zu nutzen.

So gab es 2004 schon über 61.000 Teilnehmer an der Aktion. Dieses Jahr startet die Aktion erstmals nun auch in Sachsen im Zeitraum vom 20. Juni bis 16. September 2005.

Gesucht: Die fahrradfreundlichste Stadt Deutschlands

Fahrradklimatest 2005Wie wohl fühlen Sie sich als Radfahrer in Dresden? Wo gibt es die größten Probleme? Vergeben Sie gute oder schlechte Noten für das Fahrrad-Engagement der Stadtverwaltung und der Verkehrsbetriebe!

Mit Ihrer Abstimmung tragen Sie zur Verbesserung der Situation vor Ort bei. Der Fahrradklimatest von ADFC, BUND und Umweltbundesamt nicht nur die größte Umfrage dieser Art – sondern auch ein wichtiger Bestandteil des Nationalen Radverkehrsplans. Nicht zu vergessen: die Ergebnisse sind eine wichtige Argumentationshilfe für unsere verkehrspolitische Arbeit.

Die Waldschlößchenbrücke schafft erst die Probleme, die sie lösen soll. So werden nach dem Brückenbau täglich 20.000 Fahrzeugen mehr in die Stadt fahren. Der Stau wird zunehmen, am Schillerplatz, am Fetscherplatz, an der Petersburger Straße *). Leidtragende sind Alle, ob Autofahrer, Radfahrer oder die Anwohner.

Die Leipziger Straße und die Antonstraße zwischen Schlesischem und Albertplatz sollen umgebaut werden. Dabei sind weder sichere Radverkehrsanlagen noch Schutzbereiche für die Fußgänger vorgesehen.

Wir als ADFC haben im Planfeststellungsverfahren Einspruch erhoben, damit die Planungen umgearbeitet werden. Baumaßnahmen, die den Schutz schwächerer Verkehrsteilnehmer insbesondere älterer Menschen und Kinder vernachlässigen, dürfen nicht umgesetzt werden.

Am Montag den 10. Mai lud der ADFC zu einer Podiumsdiskussion "Radverkehr in Dresden" mit Vertretern aller Parteien in das Rathaus ein. Vor gut gefülltem Festsaal stellten sich die Parteivertreter den Fragen des ADFC und des Publikums.

Diskussionsgrundlage war das Protokoll der Diskussionsveranstaltung - Vor der nächsten Wahl Nachlesen und Nachprüfen!